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    Herzlich willkommen bei Brot für die Welt in der Pfalz
    || Pfalz > 57. Aktion Brot für die Welt
    In der Prot. Peterskirche in Kirchheimbolanden startet die Aktion gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Mennonitengemeinden

    Kirchenpräsident Christian Schad eröffnet 57. Aktion Brot für die Welt

    Bild Alawar

    Der syrische Künstler, Nadal Alawar, selbst Asylant, malt das Motto der 57. Aktion "Satt ist nicht genug - Reichtum durch Vielfalt" in die Donnersberger Landschaft. Er zeigt die gespaltene Welt: auf der einen Seite die grüne, blühende Landschaft, die den Reichtum durch Vielfalt der Lebensmittel, die die Schöpfung gibt, vor Augen führt, während die andere Seite von  Dürre, Öde, zerbrechenden Gabeln  Monokultur und einseitiger Ernährung gekennzeichnet ist.

    Im Mittelpunkt der Aktion steht die Überwindung von Hunger und Mangelernährung. Das Motto lautet „Satt ist nicht genug – Zukunft braucht gesunde und vielfältige Ernährung“.

    Zum Auftakt der Spendenaktion „Brot für die Welt“ für die Pfalz und Saarpfalz appellierten Kirchenpräsident Christian Schad und Wolfgang Seibel von der Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Mennonitengemeinden an die Christen, das eigene Konsumverhalten zu überdenken. „Viel zu viel wird produziert für den vermeintlichen Bedarf in den Industrienationen. Und dabei werden weltweit mehr Lebensmittel verschwendet, als nötig wären, alle Hungernden dieser Erde zu ernähren, sagte Schad im Gottesdienst am ersten Advent in der Peterskirche in Kirchheimbolanden. Die 57. evangelische Spendenaktion hat das Motto „Satt ist nicht genug! Zukunft braucht gesunde Ernährung“.

    Kirchenpräsident Schad bezeichnete es in seiner Predigt als „schreiende Ungerechtigkeit“, dass die einen „ein leichtes Leben voller Annehmlichkeiten führen“, während in anderen Weltgegenden die Menschen ausgeschlossen seien von Bildung und Brot, vom Zugang zu Land und zu sauberem Wasser. „Wer die Welt in Ehrfurcht bewahrt, wer sie allen Menschen zugute kommen lässt, erkennt: Wir leben in der einen Schöpfung Gottes“, sagte Schad in dem von der Landeskirche und den südwestdeutschen Mennonitengemeinden gemeinsam gestalteten Gottesdienst.

    Die Spendenaktion stellt in diesem Jahr das Thema Mangelernährung und deren Folgen in den Mittelpunkt. Brot für die Welt unterstützt Partnerorganisationen, die die Bevölkerung über die Bedeutung einer vielfältigen, gesunden und bezahlbaren Ernährung aufklären. Die Spenden aus der Pfalz und der Saarpfalz kommen dabei zwei Projekten in Indien und in dem afrikanischen Land Burkina Faso zugute. Kirchenpräsident Schad betonte, dass die Brot-für-die Welt-Projekte eine der Ursachen für weltweite Fluchtbewegungen – nämlich den Klimawandel und seine Folgen – in den Blick nehme und Menschen dabei helfe, ihren Lebensraum zu erhalten und ein Leben in Würde zu führen. So würden Kleinbauern in Burkina Faso beispielsweise dabei unterstützt, Brunnen und Regenwassertanks zu bauen, damit das in der Sahelzone gelegene Land auch in der Dürreperiode genügend sauberes Wasser zur Verfügung hat.

    Das Motto „Satt ist nicht genug“ wurde im Gottesdienst nicht nur durch das Wort thematisiert, sondern auch visuell und tänzerisch umgesetzt, um den Besuchern möglichst viele Zugänge zu bieten. So machten etwa kleine Säckchen, die die Evangelische Jugend mit Reis und Getreidekörnern gefüllt hatte, deutlich, mit wie wenig Nahrung ein Mensch in den armen Regionen unserer Erde täglich auskommen muss. Die Säckchen trugen die Aufschrift „Weniger ist leer“. An dem erstmals von den südwestdeutschen Mennonitengemeinden mitgestalteten Gottesdienst zur Eröffnung von Brot für die Welt wirkten u.a. auch Landesdiakoniepfarrer Albrecht Bähr, Dekan Stefan Dominke, Asylbewerber und der syrische Künstler Nadal Alawar mit. Die musikalische Leitung hatte Bezirkskantor Martin Reitzig.

    Hintergrund: Im vergangenen Jahr haben die Menschen in der Pfalz und der Saarpfalz 1.037.445 Euro für Brot für die Welt gespendet. Das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland wurde 1959 gegründet. Wirkliche Hilfe muss dem Armen helfen, sich selbst zu helfen, lautete ein entscheidender Grundsatz, der bis heute gilt.

    Kirchenpräsident Christian Schad mit Dekan Stefan Dominke beim Einzug Foto: Thomas Stepan

    Pfälzer Projekt Navdanya in Indien in Bildern in der Peterskirche

    Gottesdienstbesucher in der Prot. Peterskirche

    Asylanten, die Fürbitten vortragen: von l.n.r.: Maryam Naderian aus Iran, Mehdi Jahanshahi aus Iran, Michael Nagib aus Ägypten, Nancy Farag aus Ägypten

    Dekan Stefan Dominke, Kirchenpräsident Christian Schad, Wolfgang Seibel, Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Mennonitengemeinden und Landespfarrer für Diakonie Albrecht Bähr beim Einzug

    von l.n.r. Presbyter Erich Morschhäuser, Künstler Nadal Alawar und Dolmetscher Dr. Jamill Sabbagh

    Kristine Uhl, Lisa Frölich, Nora Frölich, Silke Merz, Ballettschule Flex & Point

    Presbyter Erich Morschhäuser dankt Ballettschule Flex & Point

    links Künstler Nadal Alawar

    Mitglied der Evang. Jugend bei der Vorstellung der Aktion "Weniger ist leer mit Getriedesäckchen"

    Getreidesäckchen

    Gottesdienstbesucher beim Empfang mit Kirchenpräsident

    Kontakt
    Portrait Dieter Weber

    Diakonisches Werk Pfalz
    Brot für die Welt
    Dieter Weber
    Pfarrer, Referent für Ökumenische Diakonie

    Tel. : 06341 - 55 66 25
    Fax : 06341 - 55 66 26
    dieter.weber@diakonie-pfalz.de

    Diakonie-Pfalz

    Brot für die Welt ist ein Arbeitsbereich des Diakonischen Werkes Pfalz

    Brot für die Welt

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