x
Zu den Inhalten springen
    Herzlich willkommen bei Brot für die Welt in der Pfalz
    || Pfalz > Pfälzer Projekte der 57. Aktion
    Navdanya, Indien- Zukunft durch Vielfalt und Burkina Faso, Kostbares Nass

    Pfälzer Projekte der 57. Aktion Brot für die Welt

    Zukunft durch Vielfalt
    Navdanya - Neun Samen

    Zukunft durch Vielfalt
    Indien Viele Kleinbauernfamilien kämpfen ums Überleben. Die Organisation Navdanya hilft ihnen durch die Bereitstellung von traditionellem Saatgut und Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft.
    "Bevor ich Mitglied bei Navdanya wurde, wuchsen in unserem kleinen Küchengarten nur zwei, drei Gemüsesorten", erzählt Gulabidevi Srimati. Nun gedeihen dort mehr als ein Dutzend Sorten Gemüse und Kräuter. "Wir haben gut zu essen, alles aus eigenem Anbau", sagt die Kleinbäuerin aus Gundiyat Gaon, einem Dorf in den Ausläufern des Himalaja. Weil sich die Familie fast komplett selbst versorgen kann, muss sie kaum noch Geld auf dem Markt ausgeben. Und da sie nachhaltigen Landbau betreibt, spart sie auch die Kosten für Saatgut, Pestizide und künstlichen Dünger.
    Rund 1.000 Sorten Saatgut
    Auf der Versuchsfarm von Navdanya, einer Partnerorganisation von Brot für die Welt, werden Kleinbäuerinnen wie Gulabidevi geschult. Dort wachsen auf etwa 140 Hektar Land eine Vielzahl traditioneller Nahrungspflanzen. In Navdanyas Saatgutbank lagern geschätzte 1.000 Sorten Saatgut.
    Zu Unrecht vergessene Feldfrüchte
    Dank der Arbeit von Navdanya wurden längst in Vergessenheit geratene Sorten wiederentdeckt: "Die 'vergessenen Nahrungsmittel' bieten oft einen hohen Nährwert", erläutert Vandana Shiva, Gründerin und Leiterin von Navdanya. "Die Fingerhirse zum Beispiel enthält viel Kalzium, Eisen und Spurenelemente." Auch dank der Arbeit von Navdanya ist die Pflanze indienweit wieder populär geworden. "Inzwischen geben unsere Bäuerinnen sogar Kochkurse für Frauen in den Städten", erzählt Vandana Shiva stolz.


    Saatgut-Paket für einen Küchengarten                                                        € 30
    Informationsveranstaltung für 100 Personen über die Vorteile von nachhaltigem Landbau und Bewahrung von Saatgut                                                         € 100
    Eine Fuß-Wasserpumpe zum Bewässern eines Kleingartens                        € 150

    Kostbares Nass

    Projekt in Burkina Faso, Afrika

    Kostbares Nass

    Burkina Faso:
    Die Bäuerin Bibata Kindo weiß, wie wichtig ausreichend Wasser für die Landwirtschaft ist

    Burkina Faso, Afrika Sauberes Wasser ist in Burkina Faso, Westafrika, knapp. Es fehlt nicht nur Trinkwasser, sondern auch kostbares Nass zur Bewässerung der Felder und Äcker. Doch dank der Hilfe von Brot für die Welt gibt es Hoffnung: Es entstehen neue Brunnen, und in großen Tanks sammeln die Menschen Regenwasser.

    Burkina Faso:
    Die Bäuerin Bibata Kindo weiß, wie wichtig ausreichend Wasser für die Landwirtschaft ist: "Mit Setzlingen ist es wie mit Kindern. Wenn sie ganz klein sind, brauchen sie am meisten Zuwendung." Deswegen ist die 27-Jährige schon morgens um 5 Uhr mit zwei Gießkannen auf dem Feld, um die jungen Pflanzen mit dem lebensnotwendigen Nass zu versorgen.
    Auf dem Feld wächst bunte Vielfalt
    Die junge Frau kennt auch andere Zeiten - als es an Wasser mangelte und von Vielfalt auf dem Acker keine Rede sein konnte. Doch die Dürre ist erst einmal vorbei. Die Bäuerin erklärt: "Zwiebeln, Kartoffeln, Mais, dazu Tomaten und anderes Gemüse: Seitdem wir Wasser haben, wächst hier alles." ARFA, eine Partnerorganisation von Brot für die Welt, trug zu dieser neuen Vielfalt auf dem Feld bei.
    Wasser - das A und O für die Sahelzone
    Mathieu Savadogo, der Direktor von ARFA, fasst es für sein Land so zusammen: "Ob es den Menschen hier gut geht oder schlecht, hängt vor allem vom Wasser ab." Burkina Faso liegt in der Sahelzone - sie ist bekannt für wiederkehrende und andauernde Dürren. Der meisten Menschen leben auf dem Land. Dort bauen sie vor allem Hirse und Mais an. Doch der Klimawandel macht den Bauern immer häufiger einen Strich durch die Rechnung.
    Weniger Niederschlag, mehr Dürren
    Früher fiel in der Regenzeit genug Niederschlag - nun häufen sich Dürren. Für Mathieu Savadogo ist es wichtig, jetzt das Richtige zu tun: "Wir müssen den Regen besser nutzen. Und wir brauchen Brunnen, damit die Menschen auch in der Trockenzeit genügend Wasser für Haus und Hof zur Verfügung haben."
    Brunnen, Tanks und Zisternen bauen
    Genau das setzen Savadogo und sein Team von ARFA jetzt auf dem Land in Burkina Faso um: Sie unterstützen Bauernfamilien beim Bau von Brunnen und Regenwassertanks. So auch im Dorf Diamdiara. Der nächste Brunnen liegt weit entfernt, und wer den langen Weg auf sich nimmt, wird oft enttäuscht: Der Wasserspender ist oft kaputt oder ausgetrocknet.
    Genug zu trinken für Mädchen und Jungen in der Grundschule
    Dank des Tatendrangs des Teams sitzen nun die Mädchen und Jungen, die die Grundschule besuchen, nicht mehr auf dem Trockenen. Das Gebäude verfügt nun über drei 20.000 Liter fassende Regenwasserspeicher. Direktor Ounténi Lompo ist begeistert: "Die Kinder können sich jetzt das ganze Jahr über sauberes Wasser abfüllen."
    Das von Brot für die Welt unter- stützte Projekt richtet sich an 1.500 Kleinbauern- familien im Osten des Landes. Von der verbesser ten Wasserversorgung profitieren fast 50.000 Menschen

    Kontakt
    Portrait Dieter Weber

    Diakonisches Werk Pfalz
    Brot für die Welt
    Dieter Weber
    Pfarrer, Referent für Ökumenische Diakonie

    Tel. : 06341 - 55 66 25
    Fax : 06341 - 55 66 26
    dieter.weber@diakonie-pfalz.de

    Diakonie-Pfalz

    Brot für die Welt ist ein Arbeitsbereich des Diakonischen Werkes Pfalz

    Brot für die Welt

    Seit mehr als 50 Jahren leistet Brot für die Welt in den Ländern des Südens Hilfe zur Selbsthilfe.

    Die Umwelt Checker. Materialien für die Konfirmanden- und Jugendarbeit

    Die Umwelt-Checker download siehe unter aktuell/Klima wandeln/ downloads

    • © 2017 Brot für die Welt.